Sonntag, 25. Juni 2017

Gemüsebrühe-Paste

In jeder Küche steht vermutlich Gemüsebrühe, denn sie ist praktisch und unkompliziert.
Doch oft enthält das Pulver kaum Gemüse, dafür aber Geschmacksverstärker, Aromen und Zucker. Die Alternative: Gemüsebrühe selber machen!!!
Es hört sich aufwendig an – ist aber eigentlich ziemlich einfach
und hat den großen Vorteil, dass man weiß, was man verarbeitet:
nämlich frisches Gemüse und frische Kräuter.
Durch die Zugabe von Salz wird die Paste haltbar.

Zutaten:
 
500 g Suppengemüse
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie 
1 Bund Liebstöckel
1 Bund Schnittlauch
1 Beet Gartenkresse
75 g Salz
 
Porree, Knollensellerie und Möhren putzen bzw. schälen, waschen und in Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und in Stücke schneiden.
Petersilie, Liebstöckel, Schnittlauch und Kresse waschen und grob hacken.
 
Alle Zutaten im Standmixer pürieren, dann Salz unterrühren.
 
Die Mischung in ein Topf geben und unter rühren kurz aufkochen.
 
Die Gemüsemischung in die saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen und fest verschließen.
Im Kühlschrank hält sie sich bis zu 12 Monate.
 
Perfekt, um immer ein paar Gläser im Vorrat zu haben.
 
 
 
 
 
 
Heiß in sterilisierte Schraubgläser abfüllen. Ich benutze meistens ca. 1 TL, um Suppen, Soßen oder Aufstriche zu würzen.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Italienische Buttercreme mit Frucht

Buttercreme mit Frucht ist eine Wucht!!!
Ich bin so glücklich darüber, dass ich dieses Rezept habe,
somit kann ich die Buttercreme auch mit Früchten verfeinern....
Es entsteht eine fruchtige Buttercreme, die dazu auch noch fondanttauglich ist!
(Rezept stammt von hier).
 
Zutaten:

5 Eiweiße
Prise Salz
1/4 TL Zitronensäure 
340 g kernlose Marmelade (Zuckeranteil soll mindestens bei 40% liegen)
500 g zimmerwarme Butter
 
(Die Menge ist ausreichend entweder zum Einstreichen oder zum Füllen einer normalen 26er Torte.
Soll sowohl gefüllt als auch eingestrichen werden, wird die doppelte Menge benötigt.)

Eiweiße sehr steif schlagen, dabei Salz und Zitronensäure einrieseln lassen.   
Marmelade erwärmen und durch ein Sieb streichen.
Dann Marmelade unter ständigem Rühren aufkochen lassen
und die heiße Marmelade im dünnen Strahl zum Eiweiß gießen; dabei stetig weiter rühren.   
10 - 15 Minuten weiter schlagen. 
Die Masse wird glänzend, dickcremig und nimmt stark an Volumen zu.
Es sollte so lange gerührt werden, bis der Eischnee sich nur noch lauwarm anfühlt.
(Erdbeer-Buttercreme)
Dann wird die zimmerwarme Butter in kleinen Würfeln nach und nach untergerührt.
Die Buttercreme verliert an Volumen, wird griselig und verbindet sich dann zu einer glatten Creme.
 
Im Zweifelsfall einfach immer weiter rühren! 
Zum Schluss können nun weitere Zusätze zugegeben werden,
wie z.B. Vanillearoma, Zitronenschale, Schuss Alkohol, geschmolzene weiße Schokolade...
!!! Fetthaltige oder eihaltige Aufstriche wie z.B. Lemon Curd ist nicht für die Buttercreme geeignet!!!

Die Creme wird im Kühlschrank fest.
Um sie wieder geschmeidig-cremig zu bekommen,
muss sie einige Zeit bei Zimmertemperatur stehen bleiben.
 
Die Frucht-Buttercreme schmeckt wirklich nach Frucht.
Meiner Meinung nach am 2. Tag noch mehr!

Die Farbe ist nicht sehr intensiv,
deswegen kann man nach Wunsch etwas mit Lebensmittelfarben nachhelfen.

Ombre-Torte mit Erdbeer-Buttercreme: die unteren Rosen sind ohne Farbzusätze,
bei den weiteren Schichten habe ich mit der Farbe nachgeholfen.

Erdbeer-Buttercreme
Holunder-Buttercreme
 
 

Dienstag, 20. Juni 2017

Erdbeer-Cupcakes für erdbeerarme Zeiten

Für die erdbeerarme Zeiten habe ich einen Cupcake-Vorschlag mit Fondant-Erdbeeren:
 
Zuerst habe ich meine Schokomuffins gebacken und diese mit Erdbeermarmelade gefüllt.
 
Als Topping habe ich italienische Frucht-Buttercreme mit Erdbeergeschmack hergestellt.
 
Dann muss man nur noch dekorieren:
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Dienstag, 13. Juni 2017

Tannentriebensirup - super bei Erkältung


Im Mai sieht man überall an den Tannen frische, helle und weiche Spitzen,
die am äußersten Ende der Äste weit leuchten.
Im Volksmund nennt man sie liebevoll die Frühjahrs-Wipfel.
Denn im Frühjahr beginnen die Äste zu wachsen
und geben dem Nadelbaum ein „ junges Gesicht“.
Diese neuen Triebe enthalten wertvolle ätherische Öle, Harze, Tannine und sehr viel Vitamin C. Diese Wirkstoffe haben eine antiseptische Wirkung,
das heißt, sie hemmen die Entwicklung von krankmachenden Bakterien.
Zudem fördern sie den Abtransport des Schleimes aus den Atemwegen.
Daher kann man aus den Mai-Wipfeln
wirksame Hausmittel gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit zubereiten,
die man dann im Herbst und Winter wunderbar einsetzen kann.

Dazu kann man Tannentriebensirup auch zum Kochen und Backen verwenden!
 
Wichtig beim Sammeln der frischen Tannentriebe ist es, wirklich nur junge Austriebe zu verwenden, sie sollten maximal 5 cm lang sein.
Und bitte nicht so viele Triebe an einem Baum pflücken, sondern hier und dort welche sammeln!

Ich habe meinen Sirup auf 2 Arten hergestellt:

1. Methode:
 
Zutaten:
 
1 l Wasser
1 kg Zucker
1 BIO-Zitrone
0,5 l junge Tannentriebe
 
Zitrone in dünne Scheiben schneiden und diese mit den Tannentrieben in einen Topf
(oder in ein Weckglas)geben.
Aus Wasser und Zucker Sirup kochen.
Diesen heiß über die Tannentriebe und Zitronenscheiben gießen.
 
Die Mischung nun 1 Woche abgedeckt im Keller ziehen lassen.
Abseihen und etwa 3 Minuten aufkochen.
Noch heiß in die Flachen füllen.
Fertig!




2. Methode:

Zutaten:

Zucker
Tannentriebe

Man schichtet Tannentriebe und Zucker abwechselnd in ein Glas.
Die oberste Schicht sollte aus Zucker sein und doppelt so dick sein, wie die anderen.
Man kann, wenn das Glas etwas zu klein geraten ist, die Masse auch mit Löffelrücken fest drücken.
Jetzt schraubt man den Deckel zu und lässt das Glas in der Sonne mindestens 2 Wochen stehen.
In dieser Zeit ist aus dem Zucker und aus den Tannentrieben ein Sirup entstanden.

Den kann man abseihen und in ein Glas füllen.
Ich bewahre meinen Sirup im Kühlschrank auf.



Welche Methode besser ist, kann ich gar nicht sagen.
Schmecken tun auf jeden Fall beide gut!




 
 
 


Vanilletorte

Gute Kuchen müssen nicht schwer herzustellen sein
und es müssen nicht immer etliche teure Zutaten sein, die verbacken werden...
Manchmal sind die einfachen Rezepten am besten!
So ist es auch mit dieser Torte:
man benutzt Zutaten, die man fast immer zu Hause hat und zaubert daraus etwas hervorragendes!
Auch die Herstellung ist eigentlich einfacher als die Anleitung vermuten lässt...
 
Zutaten:
Boden:
4 Eier
175 g Zucker
1 Pck. echten Vanillezucker
160 g Mehl
1/2 TL Backpulver
Prise Salz

 
Eier mit Zucker und Vanillezucker sehr schaumig schlagen.
Mehl mit Backpulver und Salz mischen und in 2 - 3 Teilen vorsichtig unter die Eiermasse heben.
Teig in eine 18-er oder 20-er Backform geben.
 
Backen:
 
bei 180° C Ober- und Unterhitze
35 Minuten
 
Zutaten:
Sirup*:
100 ml Wasser
65 g Zucker
5 g Vanillezucker

 
Alle Zutaten aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst ist.
 
Zutaten:
Vanillecreme:
100 g Zucker
1 Pck. echten Vanillezucker
2 EL Mehl
220 ml Milch
1 Ei
100 g zimmerwarme Butter

 
Zucker, Vanillezucker und Mehl in einem Topf mischen.
Milch und Ei zufügen und alles gut vermischen.
Unter ständigen rühren aufkochen und kochen lassen bis es eine Grießbrei-ähnlich Masse entsteht.
Noch heiß durch ein Sieb streichen, damit es keine Klümpchen gibt.
Frischhaltefolie direkt auf die Vanillemasse legen und gut auskühlen lassen.
 
Butter schaumig schlagen und die ausgekühlte Vanillecreme löffelweise unterschlagen.
 
Tortenboden in 2 Teile schneiden.
Den unteren Boden mit der Hälfte von Zuckersirup tränken.*
Hälfte der Creme auf den ersten Boden geben.
Dann der 2. Boden drauflegen.
Auch diesen mit Sirup tränken.
Rest der Creme auf die Torte geben.
Torte für einige Stunden in den Kühlschrank stellen.
Fertig!!!
 
*Die Torte ist ziemlich süß,
deswegen kann man nach Wunsch die Böden statt Zuckersirup auch einfach mit Milch tränken.

Lecker!
Die Torte schmeckt wie Vanilleeis.
Fluffig!
Vielleicht nicht so hübsch, wie die anderen Torten, aber die inneren Werte zählen... ;-)
Saftig!
Süß, deswegen schmeckt die Torte am besten zur ungesüßtem Kaffee.
Für Vanille-Liebhaber genau das Richtige!
 Unglaublich, dass man im Juni 2017 so verregnete Sommertage hat,
dass das Licht mitten am Tag nicht zum Fotografieren reicht...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Mittwoch, 7. Juni 2017

Müslikekse (25 Stück)

Ähnliche Kekse habe ich schon gemacht.
Aber nur ähnlich, nicht gleich... ;-)
 
Man kann jede Art von Müsli verwenden: Schokomüsli, Nussmüsli, Müsli mit oder ohne Rosinen...
Am besten ist es natürlich, wenn man das Lieblingsmüsli benutzt!
Man kann aber auch die Müslireste aufpimpen:
man kann Nüsse, Sonnenblumenkerne, getrocknete Früchte... zufügen.
Es ist wirklich ein tolles und wandelbares Rezept.
 
 Zutaten:
 
 500 g Müsli
80 g Butter
85 g braunen Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
1 TL Backpulver
(1 Banane)
 
Müsli mit Butter goldgelb rösten, auskühlen lassen und mit den anderen Zutaten mischen.
Kleine esslöffelgroße Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und backen.
 
Backen:
 
bei 175 Grad
8 -10 Minuten backen.
 
WICHTIG: die Kekse nicht in einer Dose aufbewahren:
sie sollten knusprig bleiben.
 
Knusprig!
 
Köstlich!
 
Nicht zu süß!
 
Super auch statt Frühstücksmüsli, wenn man es eilig hat!
 
Ich habe die Kekse auch schon mit einer Tigerbanane hergestellt.
(Man gibt einfach eine zerstampfte Banane zu den Zutaten).
 
Backen sollte man etwas länger: 10-12 Minuten.
 
Köstlich!
 
 
Aber schon anders als ohne Banane:
man schmeckt die Banane
und die Kekse sind nicht knusprig, sondern etwas klamm!
 
Die Kekse bleiben lange frisch!
 
 
 

Holunderblütengelee

Der Sommer ist da!
Heute war plötzlich wieder dieser  Duft in der Luft:
nach Sommer, nach Sonnenschein, nach Schmetterlingen und nach Sorglosigkeit.
Wenn ich Holunderblüten rieche, dann riecht es für mich  nach Frieden, Kindheit und Sicherheit.
Ich würde diesen Geruch immer riechen wollen,
 immer bei mir haben wollen, immer am Körper tragen...
Leider geht es nicht -
somit trage ich es immer am Herzen und versuche einmal im Jahr meine Lungen damit zu füllen
und solange es geht zu konservieren...
damit ich Holunderblütengelee koche!
Ich koche das Gelee schon seit Jahren und konnte gar nicht glauben,
dass ich das Rezept noch gar nicht hier veröffentlicht habe...

Zutaten:
 
1 l Wasser
10 große Holunderblütendolden
1 Bio-Zitrone
500 g 1:2 Gelierzucker

Blütendolden säubern:
Wichtig ist, dass es keine kleinen Käferchen zwischen den Dolden befinden...
Zitrone in feine Scheiben schneiden.
Wasser kurz aufkochen und über Holundeerblütendolden und Zitronenscheiben gießen.
Die Flüssigkeit abgedeckt mindestens 24 Stunden ziehen lassen.
Dann diese durch ein Sieb gießen
(ich lege noch Küchenpapier ins Sieb - somit wird die Flüssigkeit besonders klar).
Gelierzucker hinzufügen und einige Minuten köcheln lassen.
Noch heiß in die Gläser füllen.

Köstlich!

So einfach herzustellen!
 
Es riecht und schmeckt nach Sommer!