Dienstag, 25. April 2017

Pfirsich-Cookies (40 Stück) - ein kroatisches Rezept

Diese wunderschönen Kekse habe ich bei Instagram entdeckt.
Seitdem kribbelte es in meinen Fingern und ich musste sie unbedingt nachbacken.
Nach dem Googeln wusste ich,
dass es sich bei den Keksen um traditionelle kroatische Kekse handelt,
die es nur zu ganz besonderen Anlässen gibt.
Die Kekse haben etwas Arbeit gemacht, aber so schlimm war es alles nicht.
Es sind auf jeden Fall Hingucker und kleine Kunstwerke.
Zutaten:
Kekse:
125 g Butter
125 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
2 Eier
40 ml Milch
500 g Mehl
3/4 Pck. Backpulver
Füllung:
1/2 Glas Aprikosenmarmelade
(Pfirsichlikör oder Rum)

Deko:

rote und gelbe Lebensmittelfarbe
etwas Milch oder Wasser
Zucker
Alle Kekszutaten nacheinander vermischen.
Ich habe zum Backen meine Cake-Pops-Förmchen benutzt:
Aus de Teig kleine Kügelchen formen, die etwas kleiner sind als die Cakepops-Formen.

Backen:
bei 160° C Umluft
etwa 20 Minuten
Sie dürfen nicht zu dunkel werden.
Meine sind etwas zu dunkel geworden... :-)
Die Bällchen halbieren und vorsichtig aushöhlen (das Ausgehöhlte aufbewahren!).

Am besten ist es, wenn man es im warmen Zustand macht,
weil die Kekse sonst leicht brechen.

Für die Füllung das Ausgehölte mit Aprikosengelee gut vermischen.
Mit dieser Mischung die Hälften ausfüllen und jeweils zwei Hälfte zusammendrücken,
so dass wieder eine Kugel entsteht.

Zum Pfirsichlook 2 kleine Schälchen
mit Wasser oder Milch und je roter und gelber Lebensmittelfarbe vorbereiten.

Die Kugeln kurz hinein tunken, so dass sie verschieden pfirsichartig gefärbt werden,
anschließend die Kekse schnell in etwas Kristallzucker wälzen.
Am besten über Nacht ruhen lassen.

Wunderschön!

Zum Hineinbeißen...

Leider sehen sie etwas schöner aus, als sie schmecken...
Wenn man Kekshunger hat, würde ich mir die Mühe nicht machen...
Diese Kekse sind vor allen zum Angeben... ;-)

Man kann die Kekse auch zum Dekorieren benutzen.



*Man kann die Kekse auch ohne Cake-Pops-Form machen:
dann formt man etwa Walnussgroße Bällchen und setzt diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech mit etwas Abstand voneinander.
Backzeit sollte bei 10 Minuten liegen.
Während der Backzeit werden aus Kugeln Halbkugeln.
Diese aushöhlen, füllen und zusammensetzen.
Somit erhält man etwas größere falsche Pfirsiche, aber nur halb so viele...

Mandarinengelee (1 Glas)

Zutaten:
 
250 ml frisch gepressten Mandarinensaft
125 g 1:2 Gelierzucker
Mark einer halben Vanillestange


Alle Zutaten etwa 3 Minuten aufkochen und noch heiß ins Glas füllen.
Fertig!!!

Fruchtig!
 
Schön herb, nicht zu süß...
Köstlich!
 
 
 


Samstag, 22. April 2017

Sandkekse (50 Stück)

Zutaten:
 
190 g Butter
75 g Puderzucker
Mark einer Vanilleschote
1 Eiweiß
225 g Mehl
Prise Salz

 
Butter cremig rühren.
Puderzucker zufügen und weiter schlagen bis eine helle cremige Masse entstanden ist.
Mark einer Vanilleschote und Eiweiß unterrühren.
Mehl und Salz zum Teig sieben und alles gut vermengen.
 
Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen
und etwa 5 cm lange Kekse auf den mit Backpapier belegtem Backblech spritzen.

Backen.

Backen:

bei 175° C Ober- und Unterhitze
10-15 Minuten

Kekse gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Knusprig.
 
Köstlich.
 
Mürbe.
 
Wenn man möchte, kann man Kuvertüre im Wasserbad schmelzen
und auf die Kekse geben oder Kekse in die Kuvertüre tunken.



 
 
 
 

 

Freitag, 21. April 2017

Anzac Kekse - historische Kekse (20 Stück)

Anzac Biscuits sind wirklich historische Kekse.
ANZAC steht für "Australian and New Zealand Army Corps",
eine Truppe, die im Ersten Weltkrieg in Europa und im Nahen Osten kämpfte.
 
Die zurückgebliebenen Frauen der Soldaten
backten ihren Männern, Väter, Söhnen, Brüdern und Verlobten Kekse, die sie ihnen nachschickten. 
Man nannte die Kekse damals Soldatenkekse.
Auf der langen Reise müssten die Lebensmittel lange haltbar sein.
Also verwendete man Zutaten, welche solch einen langen Weg problemlos überstehen –
und so entstanden die Anzac Biscuits.
 
Übrigens, jährlich - am 25. April - wird der Anzac Day gefeiert, um die Soldaten zu ehren.
 
Zutaten:
 
125 g Butter
2 EL hellen Zuckerrübensirup
                                 2 EL Wasser                                   
                                        1 TL Natron                                          
                                           150 g Mehl                                               
                                             100 g Haferflocken                                               
                                     60 g Kokosflocken                                      
150 g braunen Zucker
 
 
In einem Topf  Butter und Sirup schmelzen.
Natron mit Wasser vermischen und zu der Buttermischung geben.
Vermischen.
(Es schäumt etwas - das ist normal).
 
Die restlichen Zutaten miteinander vermischen und dann die Butter-Natron-Mischung zufügen.
Alles gut vermischen. (Teig ist etwas bröselig - es sollte so sein).
Mit den Händen kleine Bällchen formen und diese etwas flach drücken.
Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.
 
Backen:
 
bei 175° C Ober- und Unterhitze
etwa 10 Minuten
 
Kekse gut auskühlen lassen.
Erst dann sind sie schön fest.
 
So knusprig!
 
So köstlich!
 
Ewig haltbar!
 
Eine der besten Keksrezepte überhaupt!
 
 

Sonntag, 16. April 2017

Marzipan-Muffins (12 Stück)

Zutaten:
 
125 g Marzipan
100 ml Milch
125 g zimmerwarme Butter
100 g Zucker
1/2 Fl. Bittermandelaroma
3 Eier
175 g Mehl
Prise Salz
1/2 Pck. Backpulver
 
 
Marzipan klein schneiden und mit Milch vermischen.
(Wenn es sich nicht gut vermischt, Milch etwas erwärmen.
So kann man auch die alten Marzipanvorräte aufbrauchen).
 
Butter mit Zucker schaumig rühren.
Bittermandelaroma zugeben.
Eier einzeln unterrühren.
 
Marzipanmilch zur Buttermischung geben.
 
Mehl, Salz und Backpulver vermischen und zum Teig geben.
Alles gut verrühren.
 
Teig in Muffinförmchen geben und backen.
 
Backen:
 
bei 160° Umluft
20 Minuten.
 
Köstlich.
 
Saftig.
 
Mit feinem Marzipangeschmack.
 
Ich habe meine kleinen Muffins in einer Rosen-Silikonbackform gebacken.
Um das schöne Muster noch besser hervorzuholen, habe ich diese mit Kuvertüre verschönert.
Dazu habe ich 2-3 EL geschmolzene Kuvertüre ins jede Backförmchen gegeben
und die Küchlein kopfüber draufgesetzt.
 
Kuvertüre im Kühlschrank fest werden lassen und die Küchlein dann aus den Förmchen rausdrücken.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Donnerstag, 13. April 2017

Meine "Tiger" - Motivtorte

 
 
Als das kleine Tigermädchen Elsa in den Dassower Tigerpark eingezogen ist,
habe ich eine Tiger-Motivtorte gemacht.
 
Das war meine erste mehrstöckige Torte.
Zwar nur 2-stöckig,
aber alle Anfänge sich schwer und man fängt immer mit dem ersten Schritt an...
 
 
 
 



 
 
 
 
 

Karotten Cupcakes zum Osterfest

Zuerst habe ich meine Schokomuffins gebacken und auskühlen lassen.
Buttercreme herstellen und diese in Braun, Orange und Grün einfärben.
 
Die Muffinmitten bei 10 Muffins ausstechen.
Zwei komplette Muffins und die entfernten Muffin-Mittelstücke fein zerkrümeln.
 
Muffins mit etwas Buttercreme (man kann auch Nuss-Nougat-Creme nehmen) einstreichen:
(Am besten ist es, wenn man braune Buttercreme verwendet.
Ich hatte grüne Buttercreme benutzt und man sieht etwas davon durchschimmern,
was mich aber nicht besonders gestört hat.)
 
Jetzt die Buttercreme-Seiten in die Krümel drücken,
damit diese an dem Muffin haften und die Oberfläche wie Erde aussieht.
 
Wenn nötig, noch einige krümelarme Lücken füllen.
 
Mit orange Buttercreme (große runde Tülle) Karotten in das Loch spritzen
und mit grüner Buttercreme (Blättertülle) das Karottengrün spritzen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
FROHE OSTERN!!!